Mit einem Auswärtsspiel bei der SG Kappelwindeck/Steinbach startet die weibliche U17 der Kooperation Forst United/München-Allach am Sonntag, 18. Januar 2026, in die Pokalrunde.
Die Vorrunde schloss das Team mit 10:10 Punkten auf dem vierten Tabellenplatz ab und verpasste damit die Meisterrunde. Vor allem in der Hinrunde der Vorrunde tat sich die Mannschaft noch schwer. Neue Konstellationen, fehlende Abstimmung und mangelnde Konstanz prägten diese Saisonphase. Mit zunehmender Dauer der Saison fand das Team jedoch immer besser zusammen, stabilisierte seine Abläufe und steigerte sich spürbar von Spiel zu Spiel.
Diese Entwicklung zahlte sich aus: Aus der Vorrunde nimmt Forst United/München-Allach 10:2 Punkte mit in die Pokalrunde und startet damit mit einer hervorragenden Ausgangsposition. Punktgleich mit der HSG Stuttgart Metzingen geht die Kooperation als Tabellnzweiter in die neue Runde, lediglich das Torverhältnis entscheidet über die Reihenfolge.
Ein Warnsignal gab es dennoch in der Winterpause: Im Testspiel gegen die BHV-Auswahl w2010 wurde deutlich, dass nach der Pause noch nicht alle Abläufe wieder funktionierten. Es fehlte die nötige Konsequenz, zudem wurde die Partie phasenweise zu locker angegangen. Die klare Niederlage wirkt jedoch als Weckruf und unterstreicht, worauf es in der entscheidenden Saisonphase ankommen wird.
In der Pokalrunde warten auf die Kooperation mehrere namhafte Gegner – verbunden mit teils langen Auswärtsfahrten. Neben der HSG Stuttgart Metzingen (ca. 230 km) treffen die Forst United/München-Allach-Mädels auf den HSC Schweich aus Rheinland-Pfalz (ca. 420 km) sowie auf die HSG Bensheim/Auerbach aus Südhessen (ca. 350 km). Komplettiert wird das Teilnehmerfeld durch die SG Kappelwindeck/Steinbach, die mit rund 300 km ebenfalls eine längere Auswärtsfahrt bedeutet. Die Pokalrunde verlangt damit nicht nur sportlich, sondern auch organisatorisch einiges von Team und Umfeld ab.
Die Zielsetzung für die Pokalrunde ist klar definiert: Ein Platz unter den ersten beiden soll erreicht werden. Damit könnte sich die U17 nicht nur für ein mögliches Pokal-Final4 qualifizieren, sondern sich zugleich einen Startplatz in der Jugendbundesliga Handball (JBLH) für die Saison 2026/2027 sichern.
Der Auftakt in Kappelwindeck bietet nun die Gelegenheit, die positive Entwicklung aus der Rückrunde zu bestätigen und die gute Ausgangslage in der Pokalrunde direkt zu untermauern.

