Ebersberg – Es war kein Torfestival, sondern „eine Abwehrschlacht. Jedes erzielte Tor war ein Kampf“, schilderte Jasmin Alnajjar, Teamsprecherin der Regionalliga-Handballfrauen des TSV EBE Forst United. Mit 25:22 (13:10) Toren hatte sich ihr Team im Heimspiel gegen den ESV 27 Regensburg II den Sieg gesichert und damit die Tabellenführung vor dem punktgleichen Rivalen TSV Schwabmünchen verteidigt.
„Auch dreckige Punkte muss man holen“, bekannte dazu Ebersbergs Teammanager Felix Mäsel nach anstrengenden 60 Minuten. Vor allem dank einer schlechten Trefferquote hatten es sich die Gastgeberinnen in der Dr. Wintrich-Halle das Leben selbst schwer gemacht.
„Wir sind eigentlich gut gestartet und hatten auch ein gutes Gefühl“, beschrieb Anajjar die Anfangsphase, in der United nach einem Treffer von Panna Csata mit 4:1 (7.) und einem von Steffi Pollak sogar mit 8:4 (17.) führte. Doch dann habe man die ESV-Torhüterin regelrecht warmgeworfen, haderte die Forsties-Teamsprecherin mit einer Vielzahl an vergebenen Chancen. „Wir waren nicht konsequent genug und haben auch blöde Zeitstrafen gekriegt.“
Doch Ebersberg galoppierte immer voraus. „Ich hatte in keiner Minute des Spiels das Gefühl, dass wir es nicht gewinnen“, so Alnajjar. „Wir sind in der Deckung mit einer 6:0-Variante immer sehr stabil gestanden.“ Zumal man sich auch auf die drei Torhüterinnen Elena Czeslik (in Hälfte eins) sowie Lucja-Maxin Engler und Leonie Lindner (teilten sich Hälfte zwei) verlassen konnte. So feierte Forst United den verdienten Sieg, der auch ein nachträgliches Geburtstagsgeschenk für Helena Brandl (20) war.
Forst United: E. Czeslik, Engler, Lindner (alle TW); Brandl, Csata (9/3), Topuzkanamis, Becher (2), Dirnberger, Mäsel (1), Alnajjar (1), Pollak (2), Dürr, C. Czeslik (4), Allombert (6/2).
Bericht der Ebersberger Zeitung vom 26.2.2026

