FC Bayern ist keine Hürde

Ebersberg/Germering – Die Handballfrauen des TSV EBE Forst United haben ihre Pflichtaufgabe am späten Sonntagnachmittag gelöst. Sie setzten sich in der Partie bei Schlusslicht FC Bayern München unangefochten mit 31:20 (15:11) Toren durch.
„Das war ein nie gefährdeter Sieg“, urteilte Abteilungsleiter Felix Mäsel, „wenn es auch nicht sonderlich schön war. Aber das Ergebnis stimmt.“ Damit verteidigten die Ebersbergerinnen, die krankheitsbedingt mit reduzierter Kaderstärke antreten mussten, ihre Spitzenposition in der Regionalliga, die sie aufgrund des Patzers von Kontrahent TSV Schwabmünchen (29:29 beim HC Sulzbach-Rosenberg) sogar erstmals auf einen Zähler ausbauen konnten.
In der ersten Hälfte hatten die Gäste in der Germeringer Realschulturnhalle auch mit den äußeren Umständen (Lichtverhältnisse, ungewöhnliches Harz) zu kämpfen. Die FCB-Frauen spielten „einen tempoverschleppenden Handball. Wirklich kein Leckerbissen“, urteilte Cheftrainerin Susanne Pignot. Die Schiedsrichter hätten die langsame Spielweise der Gastgeberinnen nicht unterbunden.
Nach einer schnellen 4:1-Führung (5.) kam beim 5:4 (11.) nur kurz Spannung auf. Nach dem 8:6 (15.) durch Ebersbergs Nina Allombert, die unter der Woche aufgrund Krankheit nicht trainieren konnte und nur zu Kurzeinsätzen kam, nahm das Forsties-Trainergespann Balogh/Pignot eine Auszeit und fand die richtigen Worte.
Danach hatte der Tabellenführer alles im Griff. Bis zur Pause waren es vier Tore Vorsprung, danach baute man diesen auf sieben (18:11/36.) aus. „Es haben alle Spielzeit gekriegt“, freute sich Abteilungsleiter Mäsel über einen 30:21-Erfolg. Nächsten Samstag werde es schwerer werden. Dann kommt der SV Laim, der Forst United seine einzige Niederlage zufügte, nach Ebersberg.
OLA
Forst United: E. Czeslik, Engler (beide TW); Brandl (3), Csata (5), Becher (1), Dirnberger (3), L. Mäsel (3), Alnajjar (3), Pollak (1), Dürr (3), C. Czeslik (6), Schindlbeck (1), Allombert (2).

Bericht der Ebersberger Zeitung vom 26.1.2026